Zwei außergewöhnliche Shows, kulinarische Neuentdeckungen, traumhafte Ausblicke über Berlin und ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen Lieblingsplätzen. Unser Wochenende in der Hauptstadt hatte wieder einiges zu bieten.
Hier kommen unsere persönlichen Tipps für einen genussvollen Städtetrip.


Zwei Showabende, die unterschiedlicher kaum sein könnten
Berlin und seine Bühnen – für uns immer wieder ein guter Grund für einen Kurztrip in die Hauptstadt. Diesmal standen gleich zwei besondere Produktionen auf unserem Programm.
Im traditionsreichen Theater des Westens waren wir bei der Weltpremiere von „Salon Rosie“ dabei. Das neue Musical mit den Songs von Peter Plate und Ulf Leo Sommer feierte Premiere mit zahlreichen prominenten Gästen.


Wie uns die Inszenierung gefallen hat, erzählen wir ausführlich auf unserem Schwestermagazin DerKultur.blog: Salon Rosie – Das Musical im Theater des Westens


Am nächsten Abend erwartete uns im Theater am Potsdamer Platz ein ganz anderes Erlebnis: „ALIZÉ“ von Cirque du Soleil.
Die erste permanente europäische Residenzproduktion des Cirque du Soleil verbindet spektakuläre Akrobatik mit verblüffenden Illusionen. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen dem, was möglich scheint, und dem, was wir tatsächlich auf der Bühne erleben.


Unsere Eindrücke und viele Fotos findet ihr hier auf DerKultur.blog: Cirque du Soleil ALIZÉ – unsere Reportage

Gut schlafen in Berlin – unsere beiden Hoteltipps
Für einen Städtetrip mögen wir Hotels, die zentral liegen, schön gestaltet sind und von denen aus wir unsere Ziele möglichst bequem erreichen können. Deshalb landen wir in Berlin immer wieder bei der Motel One Group.
The Cloud One Berlin-Upper West – Frühstück mit Aussicht
Bei Vorstellungen im Theater des Westens übernachten wir am liebsten im The Cloud One Berlin-Upper West, dem ehemaligen Motel One Berlin-Upper West.


Ein echtes Highlight ist der zehnte Stock: Hier genießt man nicht nur beim Frühstück einen fantastischen Ausblick über Berlin, sondern kann auch auf einer großzügigen Außenterrasse den Blick auf die Gedächtniskirche und den Kurfürstendamm schweifen lassen. Für uns einer der schönsten Plätze im Hotel!


Direkt neben dem Theater des Westens liegt übrigens das Motel One Berlin-Ku’damm. Auch dessen Design mit zahlreichen Motiven früherer Musicalproduktionen gefällt uns richtig gut. Da die U-Bahn auf einer Hochbahntrasse unmittelbar am Hotel vorbeifährt, bevorzugen wir allerdings das The Cloud One. Die wenigen zusätzlichen Gehminuten zum Theater nehmen wir dafür gerne in Kauf.
Motel One Berlin-Potsdamer Platz – unser Zimmer 444
Für den Besuch von Cirque du Soleil war das Motel One Berlin-Potsdamer Platz ideal. Das Hotel liegt direkt in der Mall of Berlin, nur einen kurzen Spaziergang vom Theater entfernt.
Diesmal hatten wir besonderes Glück und bekamen ein Upgrade auf Eckzimmer 444 im sechsten Stock. Das Highlight: eine eigene Terrasse mit Blick auf den Bundesrat auf der einen und den Fernsehturm auf der anderen Seite. So ein geräumiges Zimmer hatten wir bei Motel One bisher noch nicht!




Auch der dritte Stock ist einen Besuch wert: Hier befinden sich der Frühstücksbereich und die Bar mit einer schönen Außenterrasse. Nach einem erlebnisreichen Tag haben wir dort den Abend gemütlich bei einem Cocktail ausklingen lassen.


Unser Fazit zu den Hotels: Wir mögen das moderne Design, die schönen Lounges und das gute Frühstück. Die Zimmer sind meist eher kompakt, für einen Städtetrip aber völlig ausreichend.
Beide Aufenthalte haben wir selbst gebucht und bezahlt.
KERB Food Hall – einmal quer durch die Streetfood-Welt
Im Center am Potsdamer Platz (ehemals Sony Center) haben wir mit der KERB Food Hall eine neue kulinarische Adresse entdeckt. In den Räumen eines ehemaligen Kinos treffen verschiedene internationale Streetfood-Konzepte aufeinander.

Unsere Wahl fiel auf Jian Bing Town und den j4 Meat Lover für 10,90 Euro. Jian Bing ist ein chinesischer, frisch zubereiteter Crêpe aus Mungbohnenteig mit Ei, einer knusprigen Einlage und herzhaften Zutaten. Unsere Variante war unter anderem mit Pulled Chicken, Kartoffelstreifen, eingelegtem Gemüse und Salat gefüllt.



Eine schöne Abwechslung zu den üblichen Burgern und Pizzen – und genau solche Entdeckungen mögen wir auf unseren Reisen.
Süße Entdeckung: KASUTEIRA
Auch bei den Desserts gibt es in der KERB Food Hall einiges zu entdecken. Bei KASUTEIRA – Handmade Japan-Inspired Desserts haben wir die Matcha Wruna probiert: eine Matcha-Crêpe-Rolle mit Mascarponecreme, Himbeer-Coulis, Matcha-Schokolade und knusprigen Flocken.



Nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch geschmacklich eine spannende Kombination. Mal etwas ganz anderes als die üblichen Desserts – und für uns definitiv eine Entdeckung, die wir gerne wiederholen würden!
KaDeWe – unser kulinarischer Pflichtbesuch
Was bei uns zu fast jedem Berlin-Aufenthalt gehört? Ein Bummel durch das KaDeWe und natürlich ganz oben durch die Schlemmer-Etage!

Hier könnten wir uns stundenlang umsehen. Internationale Spezialitäten, außergewöhnliche Süßigkeiten, feinste Delikatessen und immer wieder neue kulinarische Ideen. Für uns ist die Feinschmeckerabteilung ein fester Bestandteil jedes Berlin-Besuchs.
Und natürlich lässt sich der Abstecher wunderbar mit einem Spaziergang über den Kurfürstendamm verbinden.
Berliner Bären – unsere liebsten Fotospots 🐻
Bei jedem Berlinbesuch halten wir auch Ausschau nach den bunten Berliner Bären, die uns an vielen Stellen der Innenstadt begegnen. Mal farbenfroh und kunstvoll gestaltet, mal mit typischen Berliner Motiven verziert – jeder Bär ist anders.





Für uns gehören diese originellen Fotospots inzwischen einfach zu Berlin dazu. Und natürlich muss auch diesmal wieder das eine oder andere Erinnerungsfoto sein!
Auf den Spuren der Berliner Mauer
Nur wenige Gehminuten von der Mall of Berlin entfernt begegnet man einem wichtigen Stück deutscher Geschichte. Eine Markierung im Pflaster zeigt, wo einst die Berliner Mauer verlief.


Am Potsdamer Platz erinnern außerdem noch einige erhaltene Mauersegmente an die Teilung der Stadt. Kaum vorstellbar, dass dieser heute so lebendige Platz einst mitten im Grenzgebiet lag. Für uns immer wieder ein besonderer Moment, hier auf den Spuren der Geschichte unterwegs zu sein.
Unser Berlin-Spartipp: Parken für nur 6 Euro am Tag!
Mitten in Berlin parken für gerade einmal 6 Euro am Tag? Das hätten wir am Potsdamer Platz kaum erwartet!
In der CONTIPARK Tiefgarage Center am Potsdamer Platz, direkt beim ehemaligen Sony Center, haben wir mit unserer Pcard tatsächlich nur 6 Euro für 24 Stunden bezahlt. Und das in absolut zentraler Lage, nur wenige Gehminuten von der Mall of Berlin und dem Theater am Potsdamer Platz entfernt.


Zum Vergleich: In der CONTIPARK Tiefgarage Living Berlin an der Kantstraße beim Theater des Westens haben wir mit derselben Pcard 10 Euro pro Tag bezahlt.


Für uns ist die Tiefgarage am Potsdamer Platz deshalb einer der besten Parktipps in Berlin. Wer mit dem Auto anreist, kann hier richtig Geld sparen!
Wichtig: Der günstige Tarif gilt mit der Pcard. Ohne Pcard beträgt der reguläre Tageshöchstsatz derzeit 10 Euro. Preise und Konditionen können sich ändern, Stand 10/26
Unser Fazit: Berlin hat uns wieder einmal überrascht
Zwei völlig unterschiedliche Showabende, schöne Aussichten über die Dächer der Hauptstadt, ungewöhnliches Streetfood und unsere lieb gewonnenen kulinarischen Lieblingsplätze – genau diese Mischung macht für uns einen gelungenen Berlin-Kurztrip aus.

Und obwohl wir schon oft hier waren, gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.
Wir kommen bestimmt wieder!
Noch mehr Genuss in Berlin?
Außergewöhnliche Desserts haben es uns besonders angetan! Bei einem früheren Berlinbesuch waren wir im CODA Dessert Dining, wo Desserts zum Mittelpunkt eines ganzen Fine-Dining-Menüs werden. Ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art, über das wir natürlich ebenfalls berichtet haben.