Fünf Konzerte beim ersten Summer-Opening Schladming Dachstein, spektakuläre Ausblicke am Dachstein Gletscher und jede Menge Vorteile mit der Schladming Sommercard: Wir haben Kultur, Bergerlebnis und Genuss zu einer unvergesslichen Sommerwoche in der Steiermark verbunden.


Schladming SommerCard voll ausgereizt:
Für das erste Summer-Opening führte uns der Weg nach Schladming. Zwischen den Konzerten blieb genügend Zeit, die Region zu entdecken – und genau dabei zeigte die Schladming Sommercard, was in ihr steckt.
Unser Highlight: ein Ausflug auf den Dachstein Gletscher inklusive Schnee, spektakulärer Ausblicke und einer süßen Knödelpause.
Summer-Opening 2026 Schladming Dachstein:
Fünf ganz unterschiedliche Konzerte
Der eigentliche Anlass unserer Reise war das erste Summer-Opening Schladming-Dachstein.
An mehreren Tagen fanden insgesamt fünf Konzerte im Planaistadion statt.

Jedes Konzert von Scooter, Sarah Connor, Roland Kaiser, Rainhard Fendrich, Placido Domingo, hatte seinen eigenen Charakter und seine ganz besondere Atmosphäre.



Wir waren bei den Konzerten von Scooter, Sarah Connor und Roland Kaiser live mit der Kamera vor Ort und haben für DerKultur.blog über das Summer-Opening Schladming-Dachstein berichtet. Direkt zum Beitrag geht es hier:



Zwischen den Konzerten blieb immer wieder Zeit, die Region zu entdecken.
Und genau dafür ist die Schladming Sommercard der perfekte Begleiter.
Die Schladming-Dachstein Card: Ein echter Urlaubsbonus
Bei den meisten Hotels und Apartments in Schladming ist die Sommercard bereits im Übernachtungspreis inkludiert. Damit können Gäste täglich eine Bergbahn kostenlos nutzen, kostenlos mit den regionalen Bussen unterwegs sein und profitieren zudem von zahlreichen Vergünstigungen bei den Partnerbetrieben.

Besonders attraktiv: Bereits ab zwei Übernachtungen ist die Berg- und Talfahrt auf den Dachstein Gletscher in vielen Unterkünften mit der Schladming Sommercard ohne Aufpreis nutzbar. Regulär kostet das Ticket immerhin 61 Euro pro Person.
Für uns war sofort klar: Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen, auch wenn das Wetter nicht ganz optimal war.
Wichtig zu wissen: Im Sommer ist für die Auffahrt eine verpflichtende Fixplatzbuchung erforderlich. Wir empfehlen daher, den gewünschten Zeitslot bereits vorab online zu reservieren. Der Online-Frühbucherpreis beträgt 2,90 Euro pro Person. Über das Buchungsportal unter https://tickets.derdachstein.at könnt ihr nicht nur eure Plätze sichern, sondern auch direkt sehen, welche Fahrzeiten noch verfügbar sind.
Ab der Saison 2026 bekommt die bisherige Schladming-Dachstein Sommercard einen neuen Namen und heißt künftig: Schladming-Dachstein Card.
Mit dem Bus direkt zur Dachstein Gletscherbahn
Ganz entspannt ging es mit dem Linienbus Nr. 960 von Schladming über das Ramsauer Hochplateau und die kostenpflichtige Mautstrasse zur Talstation der Dachstein Gletscherbahn. Schon die Auffahrt über die 6 km lange Panorama-Strasse ist ein Erlebnis für sich.

Praktisch für alle, die mit dem eigenen Auto anreisen: Mit der Schladming SommerCard sind nicht nur die Fahrten mit den Linienbussen der Ramsauer Verkehrsbetriebe, sondern auch die Nutzung der Dachstein-Mautstraße inkludiert. Wer die Seilbahn nicht nutzt, bezahlt für die Auffahrt normalerweise 20 Euro Maut. Gäste der Dachstein Gletscherbahn fahren hingegen kostenlos. Das Mautticket muss dafür lediglich an einem Automaten in der Dachstein Bergstation entwertet werden.

Schon die Fahrt mit der Dachstein Panoramagondel ist ein Erlebnis. In nur zehn Minuten überwindet sie rund 1.000 Höhenmeter und schwebt dabei stellenweise bis zu 210 Meter über der Dachstein-Südwand – ganz ohne eine einzige Stütze. Dank der Rundum-Verglasung genießt man während der gesamten Fahrt einen spektakulären Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Insgesamt bietet die Gondel Platz für rund 50 Fahrgäste und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 43 km.

Wenige Minuten später stehen wir also auf rund 2.700 Metern Höhe und blicken auf eine faszinierende Hochgebirgslandschaft, die selbst an warmen Sommertagen noch von Schnee und Eis geprägt ist. Oben hatten wir nachmittags nur 7 Grad, also warme Kleidung einpacken.


Das volle Dachstein-Erlebnis
Bereits direkt an der Bergstation warten einige Highlights, die im Ticketpreis enthalten sind. Über den Rundweg gelangst du zur Himmelstiege und zum Dachstein Sky Walk. Die Aussichtsplattform zählt zu den spektakulärsten der Alpen und bietet fantastische Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und Täler.

Wer noch mehr erleben möchte, benötigt für die weiteren Attraktionen ein Kombiticket, das aktuell 13,50 Euro pro Person kostet. Darin enthalten sind die Dachstein Hängebrücke, die berühmte Treppe ins Nichts sowie der Eispalast. Wenn man schon einmal hier oben ist, sollte man alle Attraktionen mitnehmen.

Österreichs höchstgelegene Hängebrücke
Den Anfang macht die Dachstein-Hängebrücke, Österreichs höchstgelegene Hängebrücke.
Die nur einen Meter breite und 100 Meter lange Konstruktion schwebt spektakulär über der Berglandschaft und sorgt bereits beim ersten Schritt über die Gitterplatten für Nervenkitzel. Gleichzeitig eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die umliegenden Gipfel.

Treppe ins Nichts auf dem Dachstein Gletscher
Am Ende der Brücke wartet mit der Treppe ins Nichts eines der bekanntesten Fotomotive am Dachstein. Der gläserne Aussichtsbalkon ragt scheinbar frei über die Felswand hinaus und bietet einen faszinierenden Blick in die Tiefe.


Wer sich hinaus auf den gläsernen Aussichtsbalkon wagt, hat tatsächlich das Gefühl, frei über der Felswand zu schweben – auch wenn man natürlich jederzeit sicher unterwegs ist.


Kein Wunder, dass sich hier regelmäßig kleine Warteschlangen bilden, denn schließlich möchte jeder sein persönliches Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen.


Ich natürlich auch. Wenn ich mich schon trotz meiner Höhenangst über die Hängebrücke und auf den Glasboden wage, dann muss dieser Moment schließlich festgehalten werden.

Eispalast
Anschließend geht es hinab in den Eispalast. Tief im Inneren des Gletschers führt der Rundgang durch kunstvoll gestaltete Eiswelten mit beeindruckenden Skulpturen und stimmungsvollen Lichtinstallationen.



Kaum zu glauben, dass man sich mitten im Sommer in einer Welt aus Eis befindet. Auch hier schadet eine dickere Jacke nicht. Und Vorsicht, es ist wirklich rutschig, wie ich beim Betreten gleich selbst bemerken musste.
Genuss mit Aussicht: Germknödel und Topfenknödel
Nach so vielen Eindrücken meldete sich irgendwann der Hunger. Zur Stärkung gönnten wir uns zwei echte österreichische Klassiker: einen flaumigen Germknödel mit zerlassener Butter und einen cremigen Topfenknödel mit Vanilleeis im Dachstein Gletscherrestaurant.


Mit Blick auf die umliegenden Gipfel schmecken solche Hüttenklassiker gleich doppelt so gut. Schließlich gehört zum Genuss auf Reisen nicht nur das Entdecken neuer Orte, sondern auch das bewusste Genießen regionaler Spezialitäten. Leider gab es hier keinen Kaiserschmarrn, das hätte wieder ein Foto für unsere Kaiserschmarrn-Facebookseite gegeben.
Die Cabrio-Gondel blieb diesmal ein Traum
Einen kleinen Wunsch konnten wir uns allerdings diesmal nicht erfüllen.


Die legendäre Cabrio-Gondel der Dachstein Gletscherbahn ermöglicht es nur den ersten zehn Personen jeder Fahrt, auf dem Dach der Gondel unter freiem Himmel mitzufahren. Schon ein außergewöhnliches Erlebnis.


Die Fahrt auf dem Freiluft-Balkon der Panoramagondel blieb für uns allerdings diesmal ein unerfüllter Wunsch. Bei der Auffahrt waren wir viel zu weit hinten in der Warteschlange, um einen der begehrten Plätze zu ergattern. Bei der Talfahrt sah es zunächst deutlich besser aus und wir hätten vielleicht sogar eine Chance gehabt. Am Ende stellte sich ohnehin heraus, dass unsere Gondel gar keinen Freiluft-Balkon auf dem Dach hatte. Aber so ist das manchmal: Man kann eben nicht alles haben.
Unser Fazit
Der Ausflug auf den Dachstein Gletscher war zweifellos ein Highlight unseres Aufenthalts in Schladming. Dank der SommerCard konnten wir eine der spektakulärsten Attraktionen der Region erleben, ohne zusätzlich tief ins Reisebudget greifen zu müssen.
Das Summer Opening, die beeindruckende Bergwelt rund um den Dachstein und viele kleine Genussmomente machten diese Reise zu einer rundum gelungenen Auszeit.
Wer Schladming im Sommer besucht und die SommerCard erhält, sollte die Gelegenheit nutzen und einen Tag am Dachstein einplanen. Selten lassen sich Kultur, Natur, Genuss und Bergerlebnis so entspannt miteinander verbinden.