In einer Cessna mit 2 Piloten und max. 6 Passagieren geht es dabei in einer Höhe zwischen 200 und 350 Meter über die Linien. Die Figuren werden dabei einmal schräg für die rechte Sitzreihe angeflogen und dann für die linke Reihe. Schlecht ist uns dabei zwar nicht geworden, aber länger als 30 Minuten brauchte so ein Schaukelflug für uns auch nicht dauern.


Erst aus der Luft entfalten sie ihre ganze Faszination – und genau deshalb lohnt sich der 30-minütige Rundflug über 12 der bekanntesten Figuren:
Von oben werden die enormen Dimensionen und die unglaubliche Präzision der Linien sichtbar.
Der Affe hier ist z.B. 110 m breit, Alcatraz sogar 300 Meter lang.


Der Film „Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien“ ist kurz nach unserer Rückkehr von Peru, im Oktober 2025, in die Kinos gekommen. Er erzählt die Geschichte der deutschen Mathematikerin und Archäologin Maria Reiche, die ihr ganzes Leben in den 1930er Jahren für die Erforschung und den Schutz der geheimnisvollen Nazca-Linien in der peruanischen Wüste widmete.
Dank ihres Engagements konnten viele Figuren erhalten werden, und 1994 erhielten die Linien den UNESCO-Welterbestatus. Ein Flug über die Nazca-Linien ist nicht nur ein visuelles Abenteuer, sondern auch eine Reise in die mystische Welt der Inka-Vorfahren und ihrer Ingenieurskunst.



Der Rundflug über die mystischen Nazca-Linien war atemberaubend. Am Flughafen Maria Reiche in Nazca gibt es unzählige Anbieter, wir haben für den Flug mit AeroFenix 80 USD pro Person bezahlt. Zusätzlich muss vor Ort, möglichst bar, noch eine Flughafensteuer von 30 Soles und eine Touristensteuer von 47 Soles bezahlt werden.
Nach dem Flug erhältst du noch ein Zertifikat und auf Nachfrage einen Souvenir-Stempel in den Reisepass.
Wir können den Flug über die Nazca-Linien wirklich empfehlen, die 30 Minuten haben aber auch vollkommen gereicht.